Yin Yoga

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Die für Yin Yoga populärste Persönlichkeit, der US-Amerikaner Paul Grilley, legt Wert darauf, Yin Yoga nicht neu erfunden sondern drei bestehende Linien und Wissenschaften miteinander verbunden zu haben. In seinem Buch Yin Yoga sind folgende Lehrer für die drei Linien aufgeführt: Dr. Gary Parker (Anatomie), Paulie Zink (Daoist Yoga), Dr. Hiroshi Motoyama. Das Wort Yin kommt aus der chinesischen Philosophie und steht für das Prinzip Schatten. Das Wort Yang für das Prinzip Sonne. Moderne Hatha Yoga Stile erzeugen in der Praxis viel "Yang", viel Wärme. Yin Yoga soll dazu beitragen, die Yang Praxis auszugleichen. Yin Übungen haben einen ruhigen, passiven Charakter und werden vorwiegend im Sitzen oder Liegen ausgeführt. Fokus ist hier, Körperaktivität bewusst loszulassen, den Körper wahrzunehmen und zu entspannen. Durch das lange, ruhige Halten können mit Yin Yoga subtilere Körperregionen entspannt werden wie z.B. Bindegewebe, Zwerchfell, Bänder. Das körperliche Loslassen unterstützt das zur Ruhe kommen der Gedanken. Weitere bekannte Yin Yogini ist Sarah Powers.

Weblinks


Quellen

  1. Eckard Wolz-Gottwald: Yoga-Philosophie-Atlas, 2. Auflage, Petersberg 2006)
  2. B.K.S. Iyengar: Licht auf Yoga, 6. Auflage, München 1990)
  3. Hartmut Weiß: Die Quellen des Yoga, 1. Auflage, München 1986
  4. Georg Feuerstein: Die Yoga-Tradition, 2. Auflage, 2008
  5. Webseiten der genannten Stile und Personen
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