Sitali

Aus yogawiki

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Shitali bedeutet kalt.

Technik: Einen aufrechten Sitz einnehmen. Der Scheitel zieht nach oben, Schulterspitzen fließen nach unten. Daumen und Zeigefinger zusammenführen, für das Jnana-Mudra. Mund öffnen und mit den Lippen zu einem O formen. Zunge einrollen wie ein frisch eingerolltes Blatt. Gerollte Zunge durch die Lippen herausstrecken. Luft durch die gerollte Zunge mit einem Zischlaut einziehen bis die Lungen gefüllt sind. Nach der tiefen Einatmung die Zunge wieder einziehen und Mund schließen.

Nach der Einatmung den Kopf vom Nacken bis zum Rumpf senken. Kinn Richtung Schlüsselbein für Jalandhara-Bhanda senken.

Atem für ca. 5 Sekunden anhalten und Mula-Bhanda aktivieren. Langsam mit einem Hauchlaut durch die Nase ausatmen, wie in Ujjayi.

Langsam den Kopf heben, parallel die gerollte Zunge durch die Lippen herausstrecken und den nächsten Zyklus beginnen.

Es wird empfohlen, Shitali Pranayama für 5-10 Minuten zu üben und sich im Anschluss in Savasana zu legen.

Wirkungen: Dieses Pranayama kühlt den Organismus und beruhigt Augen und Ohren.

Quellen

  1. B.K.S. Iyengar: Licht auf Yoga (O.W. Barth Verlag, 2. Auflage, Frankfurt am Main 2005)
  2. Desikachar, T.K.V.: Yoga Tradition und Erfahrung (via nova Verlag, 3. Auflage, Petersberg 2005)
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