Mit Yoga-Philosophie im weiteren Sinne meint man den umfangreichen, in sich teils widersprüchlichen geistigen Überbau zur Yoga-Praxis, der sich je nach Traditionsverständnis religiös, philosophisch-wissenschaftlich oder körperorientiert-anatomisch darstellt. Im engeren Sinne beschreibt sie die geistigen Voraussetzungen für den Zustand des Yoga.
Integraler Yoga bezieht sich auf die Integration von Yoga der Philosophie (Jnana-Yoga), Yoga der Hingabe (Bhakti-Yoga und Yoga des Handelns (Karma-Yoga). Das Konzept entwickelte der indische Gelehrte Aurobindo Ghose zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Bhagavad Gita ist u.a. die Basis für Aurobindo´s Integralen Ansatz. Als Methode beinhaltet er weder Hatha-Yoga noch eine Meditationspraxis. Integraler Yoga bezieht sich u.a. auf das Verhalten, auf das Öffnen und auf die Transformation.